Arbeitsrecht

Bei dem Arbeitsrecht handelt es sich um ein sehr wichtiges Rechtsgebiet. Fast jeder stand schon einmal in einem Arbeitsverhältnis, sei es als Arbeitgeber oder als Arbeitnehmer. Im Zusammenhang mit diesem sensiblen Verhältnis gibt es viele Dinge zu beachten. Das beginnt bereits bei der Formulierung des Arbeitsvertrages und setzt sich fort bei Themen wie Kündigung, Abmahnung oder Mutterschutz. Um die Rechte beider Seiten wahren zu können, bedarf es oft der Hilfe eines Fachanwaltes für Arbeitsrecht. Dieser hilft bei gerichtlichen sowie bei außergerichtlichen Verhandlungen und sorgt dafür, dass beide Seiten nicht benachteiligt werden und zu ihrem Recht kommen.

Arbeitnehmer - Arbeitgeber

Ein Arbeitgeber ist sowohl Vertragspartner des Arbeitnehmers, als auch Mitglied der Betriebsverfassung. Er fordert die im Arbeitsvertrag festgelegte Leistung vom Arbeitnehmer und muss ihn dafür entlohnen. Sowohl natürliche Personen (z.B. Einzelkaufleute), als auch juristische Personen des privaten bzw. öffentlichen Rechts (z.B. Person einer GmbH bzw. einer Gemeinde), sowie nicht rechtsfähige Personenverbände oder Handelsgesellschafter können Arbeitgeber sein.

Arbeitnehmer sind Menschen, die auf Basis eines Arbeitsvertrages ihre Arbeitskraft gegen Entgelt zur Verfügung stellen. Sie sind verpflichtet die im Vertrag vereinbarte Arbeit zu leisten sowie alle Arbeitsmaterialien und Werkzeuge pfleglich zu behandeln. Zu den wichtigsten Rechten des Arbeitnehmers gehören der Erhalt der vereinbarten Entlohnung, das Recht auf den Erhalt eines Arbeitszeugnisses nach dem Ausscheiden aus dem Betrieb, sowie das Recht auf Urlaub.

Im Zuge eines Arbeitsverhältnis' gehen diese beiden Parteien einen Vertrag ein, an den beide mit Rechten und Pflichten gebunden sind.

Arbeitgeber - Arbeitnehmer

Arbeitsvertrag

Das Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer wird durch den Arbeitsvertrag definiert. Es werden somit verbindliche Vereinbarungen, Rechte, Pflichten und Regelungen festgehalten, die sowohl den Arbeitnehmer als auch den Arbeitgeber betreffen und an die sich beide Seiten gleichermaßen halten müssen

Aus der Sicht eines Arbeitgebers ist es immer sinnvoll, vor Beginn eines neuen Arbeitsverhältnisses den entsprechenden Arbeitsvertrag mit einem Fachanwalt für Arbeitsrecht durchzusprechen und abzustimmen. Dieser kann dann direkt eventuell anfallende Änderungen einarbeiten und an die jeweils anstehende Beschäftigungssituation anpassen.

Auch aus der Sicht eines Arbeitnehmers ist es wichtig, den vorgelegten Arbeitsvertrag von einem Fachanwalt für Arbeitsrecht überprüfen zu lassen, um sicher gehen zu können, dass alle wichtigen Regelungen, wie die Vergütung und der Urlaubsanspruch beispielsweise, enthalten sind.

Ausstehende Lohnzahlungen

Aufgrund der schweren wirtschaftlichen Lage kommt es in vielen Unternehmen zu finanziellen Engpässen, die sich oftmals in den Lohnzahlungen der Angestellten niederschlagen. So kommt es häufig zu ausstehenden Lohnzahlungen. Die Gefahr an dieser Situation ist, dass der Arbeitnehmer nach einer gewissen Frist keinen Anspruch mehr auf seinen Lohn hat. Das würde bedeuten, dass der Arbeitgeber nach Ablauf dieser Frist nicht mehr dazu verpflichtet ist, die ausstehende Lohnzahlungen nachzuholen. Daher ist es sehr wichtig, sich als Arbeitnehmer direkt an einen Fachanwalt für Arbeitsrecht zu wenden, damit dieser dafür sorgen kann, dass der Arbeitnehmer für seine bereits geleistete Arbeit auch entsprechend entlohnt wird.

Abmahnung

Prinzipiell dient eine Abmahnung dazu, dem Arbeitnehmer aufzuzeigen, dass er sich gemäß der vereinbarten Richtlinien falsch verhalten hat. Zudem soll durch eine Abmahnung deutlich gemacht werden, dass bei einem erneuten Verstoß Konsequenzen gezogen werden. Eine mögliche Konsequenz kann unter Umständen die Kündigung sein. Dennoch bedeuten 2 Abmahnungen nicht gleich eine fristlose Kündigung.

Sollte es zu einer Abmahnung gekommen sein, sollte man sich direkt mit einem Fachanwalt in Verbindung setzen. Dieser kann prüfen, ob diese Abmahnung überhaupt gerechtfertigt ist und gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen ergreifen.



Justitia

Kündigung

Eine Kündigung wird im Umgangssprachlichen oft auch als Entlassung bezeichnet. Das kann jedoch irreführend sein, da es den Eindruck erweckt, eine Kündigung könne nur vom Arbeitgeber ausgehen. Aber auch die Arbeitnehmer können kündigen. Die juristische Beschreibung ist präziser, da sie die Kündigung als einseitige Beendigung des Leistungsaustauschs beschreibt.

Kündigungen können außerordentlich sein, das heißt ohne Einhaltung der Frist. Dies geschieht in der Regel nur in schwerwiegenden Fällen, bei denen das Warten bis zur vereinbarten Beendigung unzumutbar ist. Eine ordentliche Kündigung beendet das Vertragsverhältnis unter Einhaltung der Kündigungsfrist. Eine Änderungskündigung beendet den Leistungsaustausch unter bisherigen Bedingungen mit dem Angebot der Fortsetzung unter veränderten, der aktuellen Situation angepassten Bedingungen.

Mobbing

Mobbing ist ein Begriff, der in den letzten Jahren immer populärer geworden ist. Doch was versteht man unter dem sogenannten "Mobbing"? Der Begriff Mobbing leitet sich von dem englischen Verb "to mob" ab, das übersetzt werden kann mit den Begriffen "schikanieren", "angreifen" oder auch "anpöbeln". Mobbing kann sowohl körperliche als auch seelische Spuren bei den Opfern hinterlassen und schlimmstenfalls auch zur Arbeitsunfähigkeit führen. Daher ist es sehr wichtig, sich im Falle einer Mobbing-Attacke vertrauensvoll an einen Anwalt zu wenden, um das Problem schnellstmöglich zu beheben.

Mutterschutz und Elternzeit

Werdende Mütter und Eltern in Elternzeit unterliegen speziellen Regelungen, insbesondere im Bereich der Kündigung. Sollte seitens des Arbeitgebers eine Kündigung ausgesprochen worden sein, sollte man sich umgehend an einen Rechtsbeistand wenden. Dieser kann die Sachlage schnellstmöglich prüfen und entsprechende Maßnahmen einleiten, um den etwaigen Verstoß gerichtlich oder auch außergerichtlich klären zu können.

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